Traditionelle Europäische Medizin

TCM – die traditionelle chinesische Medizin ist seit vielen Jahren in aller Munde und hat sich als Unterstützung der klassischen Schulmedizin längst einen Namen gemacht. Aber auch im europäischen Kulturraum gibt es ein jahrtausendealtes ganzheitliches medizinisches Wissen und Behandlungsmethoden, die heute unter dem Begriff TEM - traditionelle europäische Medizin zusammengefasst werden.

Die TEM nimmt wie die TCM den Mensch in seiner Gesamtheit wahr. Beschwerden werden ganzheitlich diagnostiziert und behandelt. „Krankheit“ wird in der TEM als Ereignis definiert, das stets in individueller Weise abläuft. Ebenso individuell soll auch die Therapie erfolgen, deren Hauptaugenmerk auf den „Selbstheilungskräften“ des Menschen liegt.

Einflüsse von großen Gelehrten und heilkundigen Klosterfrauen

Die TEM vereint mündlich überliefertes Wissen von Kräuterfrauen, Hebammen und Hirten mit Gelehrtenwissen von bekannten Persönlichkeiten der Medizingeschichte wie Hippokrates, Galeone, Asklepios, Avicenna, Hildegard von Bingen, Sebastian Kneipp oder Samuel Hahnemann mit Einflüssen aus der griechischen, römischen, arabischen und indischen Medizin.

Diagnostik und Therapie

Der Diagnose kommt in der TEM eine besondere Bedeutung zu. Über Gespräche, Irisdiagnostik, Puls, Harn oder Zungenuntersuchungen wird der Mensch in seiner Gesamtheit wahrgenommen und ein ganz individuelles Therapiekonzept maßgeschneidert. Therapiemethoden gibt es in der TEM viele. Pfarrer Sebastian Kneipp hat im 19. Jahrhundert fünf Säulen zusammengefasst: Wasseranwendungen (Hydrotherapie), Heilkräuter, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Ordnungstherapie (Lebensordnung). Dazu kommen noch die sogenannten ausleihenden Verfahren (Fasten, Aderlass, Schröpfen, Blutegelbehandlung, …). Sie eignen sich besonders für die vielfältigen Probleme, die sich aus der heutigen Lebensweise mit ständigem Nahrungsüberangebot, fehlender körperlicher Betätigung und daraus resultierendem Übergewicht ergeben.

Prävention und Unterstützung

Besonders wichtig in der TEM ist die Prävention. Gesunde Ernährung und Bewegung waren schon für Sebastian Kneipp ein wichtiges Thema und auch Hildegard von Bingen wusste bereits im 12. Jahrhundert, dass maßloses Essen und Trinken zu Krankheiten führen können. Ein gesunder Lebensstil spielt in der TEM also eine wichtige Rolle und soll Krankheiten vorbeugen. Unterstützen und begleiten können dabei zahlreiche (Heil)Pflanzen.

Phytotherapie

Die Physiotherapie – Pflanzenheilkunde – ist eine wesentliche Säule der TEM und eine „einfache“ Methode TEM anzuwenden. Die heilenden Wirkstoffe diverser Pflanzen werden in verschiedenen Methoden extrahiert und kombiniert.

Diese Kräutermischungen – erhältlich als pflanzliche Tinkturen (Pflanzeninhaltsstoffe mittels Alkohols extrahiert) und Gemmomazeraten (Heilmittel aus Knospen, Wurzelspitzen, Triebsprossen etc.) werden zur Erhaltung der Gesundheit und zur Heilung diverser Beschwerden eingesetzt.

Die Traditionelle Europäische Medizin zählt zur sogenannten Alternativ- bzw. Komplementärmedizin. Sie ist jahrtausendealtes Wissen kombiniert mit neuesten medizinischen Erkenntnissen, die den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele wahrnimmt und bereits vorbeugend angewendet werden soll. Sie wird aber auch begleitend zur Schulmedizin bei bereits bestehenden (schweren) Erkrankungen eingesetzt.

Traditionelle Europäische Medizin in der Stadt- und LandApotheke

Sowohl in der StadtApotheke als auch in der LandApotheke steht Ihnen eine große Auswahl an unterschiedlichen Tinkturen und Mazeraten zur Verfügung. Wir bereiten für Sie auch individuelle Mischungen vor.

Unsere Spezialist:innen werden regelmäßig im Bereich der Traditionellen Europäischen Medizin geschult und beraten Sie gerne und umfassend. Schauen Sie doch einfach vorbei. 

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